Aktuelles von Buntspecht:
Buntspecht-Hauptversammlung mit Rückblick und Ausblick...
Filmkomödie "Das Schmuckstück" bei den Frauentagen...
Abschied von Mitglied Pfarrer Michael Hauser...
Umweltzone für Schramberg kontrovers diskutiert....
Solidaritätserklärungen mit den SchwaBo-Beschäftigten...
Ortsbegehung im Biotop Weihermoos bietet Entdeckungen für Naturfreunde...
Hauptversammlung bestätigt Vorstand und thematisiert OB-Wahl...
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In der französischen Filmkomödie "Das Schmuckstück" verkörpert Catherine Deneuve eine Unternehmersgattin in den 70er Jahren auf dem Weg zur Emanzipation. Foto: Concorde . zur Ankündigung...
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Buntspecht in "schicksalsträchtigem Jahr"
mit vielen Themen befasst
Vorsitzender Peter Schimak hielt bei der Hauptversammlung 2012 der Politischen Vereinigung Buntspecht Rückblick auf "ein für unsere Stadt sehr schicksalsträchtiges Jahr". Dies habe auch in den monatlichen Treffen von Buntspecht seine Spuren hinterlassen.
Als erfreuliches Ereignis ging er zunächst auf das sonnige Bürgerfest im autofreien Bernecktal ein, das von Buntspechten maßgeblich initiiert worden sei. Er dankte Reinhard Günter und Ewald Graf für ihr großes Engagement. Auch Buntspecht war als Gruppe mit den Kutschfahrten von Caroline Mahlke und den Solarkochern von Christof Stocker an den Aktionen beteiligt.
„Die Wahlen in Baden-Württemberg haben einen grünen Ministerpräsidenten gebracht und machten auch durch die Berufung des bisherigen OB Zinell zum Ministerialdirektor im Innenministerium eine Neuwahl des Schramberger Oberbürgermeisters erforderlich." Buntspecht war bei praktisch allen Vorstellungen der Kandidaten vertreten und sprach dabei ökologische und zivilgesellschaftliche Aspekte an. Auch eine schriftliche Befragung der drei Kandidaten vor dem ersten Wahlgang führte Buntspecht durch. Die Antworten der Kandidaten sind übrigens nach wie vor auf der Buntspecht-Homepage nachzulesen. Mit dem neuen Stadtoberhaupt Thomas Herzog, glaubt Schimak, „können wir ganz gut kooperieren und zusammenarbeiten“. Er habe den Eindruck erweckt, dass er für die Anliegen von Buntspecht – Schutz unserer Umwelt und Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung – „sehr aufgeschlossen“ ist.
Was Stadt und Umland aber am meisten bewegt habe, „war die erst drohende und jetzt vollzogene Schließung des Krankenhauses bzw. der Verkauf der kreiseigenen Krankenhäuser an den Helios-Konzern. Bereits bei der letzten Hauptversammlung habe sich Buntspecht mit der weiteren ärztlichen Versorgung in Schramberg beschäftigt. Die Demonstrationen der Bürgerinitiative „Pro Region Schramberg“, an denen auch die Buntspechte teilnahmen, hätten soviele Menschen mobilisiert, wie man das wohl kaum für möglich gehalten hätte. Mit den Initiatoren der Bürgerinitiative hat sich Buntspecht inzwischen im März diesen Jahres zu einem fruchtbaren Gedankenaustausch getroffen.
Weiteres Thema, das Buntspecht über längere Zeit beschäftigte, war die Gestaltung der neuen Stadtmitte. Dabei ging es insbesondere um die Frage der Parkplätze bzw. eines autofreien Platzes und den Erhalt der Platanen. Die Kreissparkasse, die aufgrund fehlender Vorschriften relativ freie Hand bei der Gestaltung ihres Baukörpers hat, verwirklicht jetzt, wie sich abzeichnet, einen massiv wirkenden Neubau, der nicht mehr viel vom angedachten „Platz“ übrig läßt.
Auch die für die Talstadt vom RP verlangte Umweltzone wurde bei Buntspecht diskutiert, durchaus kontrovers. Eine solche Zone werde bei Buntspecht zwar zunächst positiv gesehen, aber durch die stichhaltigen Gegenargumente in Frage gestellt, vor allem aufgrund des Verfehlens des eigentlichen Zieles bei der Schadstoffbelastung. Eine Umgehung von Schramberg, ansonsten als Lösung propagiert, scheint sich aus Sxchimaks Sicht „immer mehr zu einer Fata morgana zu entwickeln“.
Des weiteren erwähnte Schimak die Teilnahme von Buntspecht an einer Veranstaltung mit dem Staatssekretär aus dem Kultusministerium, Dr. Frank Mentrup, zur Schullandschaft in der Stadt, und den Veranstaltungsbeitrag von Buntspecht zum Internationalen Frauentag mit dem Film „Das Schmuckstück“. Bei der jetzt geplanten Realisierung des Berneckstrands werde zumindest eine Mini-Version des von Buntspecht vorgeschlagenen Naturbads verwirklicht. Der Zeitpunkt der Realisierung wird von Buntspecht jedoch kritisiert, gebe es doch wie mit dem Hallenbad Sulgen noch dringendere Anliegen. Stadtrat Martin Himmelheber entgegnete, dass lediglich Sachzwänge durch die Straßenbaumaßnahme und den möglichen Zuschuss den Zeitpunkt der Umsetzung diktierten.
Auch die Unterstützung der Fraktion war bei den Buntspecht-Treffen immer wieder diskutiert worden, so Peter weiter in seinem Bericht. In veränderten politischen Zeiten, argumentierte der Vorsitzende mit dem Hinweis auf die Kehrtwende in der Atomenergiepolitik, sei auch zu überlegen, wie sich Buntspecht in Zukunftsfragen positionieren könne. Dem diene auch der Klausurtag am 12. Mai.
Peter Schimak bedankte sich bei allen für den angeregten Austausch miteinander das Jahr über und wurde seinerseits von den Mitgliedern für seine gute Moderation der Buntspecht-Treffen gelobt. Ihm gelinge es auch immer, die Treffen bis 22 Uhr zu beenden. Martin Himmelheber bedankte sich bei den Buntspechten für das wichtige Feedback, das Reinhard Günter und er als Gemeinderäte bekämen. Es bleibe immer auch generell eine Spannung zwischen Pragmatik und Vision, resümierte Peter Schimak.
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Ponyreiten mit Bea Mahlke war beim Buntspecht-Stand im autofreiten Bernecktal im Rahmen des Bürgerfests 2011 bei Kindern sehr gefragt. Foto: Graf
"Tolle Zusammenarbeit auch
außerhalb der Fraktion"
SPD-Vorsitzender Mirko Witkowski, der an der Buntspecht-Hauptversammlung teilnahm, übernahm zur Entlastung des Vorstands die Gesprächsleitung und drückte zunächst seine Freude über die „tolle Zusammenarbeit zwischen Buntspecht und SPD nicht nur in der Fraktion, sondern auch bei der Vorbereitung des Bürgerfests“ aus.Er äußerte seinen Respekt vor den Aktiven bei Buntspecht und was sie auf die Beine stellen.
Witkowski beantragte in gemeinsamer Abstimmung die Entlastung von Vorstand und Kassier. Sie wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig bei einer Enthaltung gewährt.
Verschiedenes
Kassierer Martin Himmelheber hatte den Kassenbericht vorgetragen und einen gestiegenen Kassenbestand festgestellt. Anne-Marie Beaurier-Storz berichtete von der Kassenprüfung, die sie zusammen mit Maria Schillinger durchgeführt hatte und bei der alle Fragen geklärt werden konnten.
Neuwahlen waren dieses Jahr erstmals nicht erforderlich, das 2011 der Vorstand für zwei Jahre gewählt worden ist.
Dem bevorstehenden Klausurtag am 12. Mai komme eine grundsätzliche Bedeutung für die weitere Zukunft zu. Er wird im Gasthaus "Zodiak" von 9 bis 16 Uhr abgehalten unter der Moderation von Beate Distler. Er soll das Nachhaltigkeitsprofil von Buntspecht entwickeln helfen.
Von der Buntspecht-Homepage berichtete Ewald Graf noch, dass umgerechnet pro Tag durchschnittlich 40 bis 60 Seitenzugriffe zu verzeichnen sind.
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Filmkomödie "Das Schmuckstück"
als Beitrag zu den Frauentagen Schramberg
Die Politische Vereinigung Buntspecht zeigt in Zusammenarbeit mit dem Subiaco-Kino als Beitrag zu den diesjährigen Schramberger Frauentagen die französische Filmkomödie "Das Schmuckstück" mit Catherine Deneuve und Gérard Depardieu.
Termin: Sonntag, 11. März 2012, 17.30 Uhr
Ort: Subiaco-Kino Schramberg, Schiltachstr. 32
Eintritt: 6 Euro
Die französische Filmkomödie "Das Schmuckstück" (Originaltitel "Potiche" - 'chinesische Porzellanvase') greift die Sichtweise auf die Ehefrau als häusliches Dekorationsstück zum männlichen Prestigegewinn auf und spielt in den 70er Jahren. Catherine Deneuve als Suzanne Pujol erfüllt diese Aufgabe als Grande Dame zunächst perfekt. Ehemann Robert (Fabrice Luchini) ist Besitzer einer Regenschirmfabrik und Patriarch durch und durch.
Doch als der Firmenchef bei einem Streik einen Herzinfarkt erleidet, übernimmt - zunächst widerwillig - Eherfrau Suzanne die Rolle als Unternehmerin in der Fabrik neben ihrer Villa. Das von ihrem Vater gegründete Familienunternehmen führt sie innerhalb weniger Monate zu paradiesischer sozialpartnerschaftlicher Blüte, an ihrer Seite ein erzkonservatives Töchterlein und ein künstlerisch ambitionierter Sohn. Die neue Aufgabe bringt die Unternehmersgattin auch wieder in Berührung mit dem kommunistischen Bürgermeister und Gewerkschaftler Maurice Babin (Gérard Depardieu), mit dem sie einst ein Techtelmechtel hatte.
Das Zeitkolorit der 70er Jahre prägt nicht nur die Austattung, Frisuren und Kostümierung, sondern auch den Disco-Soundtrack mit Songs von Baccara und den BeeGees. Regisseur Francois Ozon sieht seinen Film als Beitrag zur Emanzipation der Frau, die sich nicht länger mit dem politischen Abstellgleis zufriedengibt.
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Filmszene aus "Das Schmuckstück":
Unternehmersgattin Suzanne Pujol (Catherine Deneuve) und Bürgermeister Maurice Babin (Gérard Depardieu) kommen sich in einer Disco näher. (Foto: Concorde)
"Potiche" - "Das Schmuckstück"
Frankreich 2010
Regie: Francois Ozon (nach dem Theaterstück von Barillet und Grédy)
Darsteller: Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Fabrice Luchini, Karin Viard, Judtih Godrèche, Jérémie Renier, Sergi López
Länge: 104 Minuten
Altersfreigabe: ab 6 Jahren
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Abschied von Pfarrer Michael Hauser
mit Groll und besten Wünschen
Mit Pfarrer Dr. Michael Hauser wurde ein engagierter Seelsorger und Bürger aus Schramberg verabschiedet. Er war auch als Mitglied bei unserer Politischen Vereinigung Buntspecht dabei und aktiv beteiligt an verschiedenen Buntspecht-Aktionen sowie Gastgeber unserer Wahlparties zum Abschluss der Kommunalwahlen. Michael Hauser war in vielfacher Hinsicht politisch aktiv, insbesondere auch mit dem Wiederaufbau des Schramberger Weltladens und der Organisation von fair gehandelten Waren, z.B. mit dem "Schramberger Kaffee" aus der evangelischen Partnergemeinde in Guatemala.
Nach einer Zwangspause aufgrund einer Verdächtigung , die sich als nicht haltbar erwies, und einer gesundheitsbedingten Auszeit entschloss sich Michael Hauser auf Drängen der Kirchenleitung zu einem Stellenwechsel. Er ging im Oktober in seine Geburtsstadt Ulm und übernahm dort die Geschäftsführung der Erwachsenenbildungseinrichtung "Haus der Begegnung".
Bei der offiziellen Verabschiedung von Pfarrer Hauser durch die evangelische Kirchengemeinde, die Stadt, Schulen und Vereine sprachen Kirchengemeinderätin Cornelia Wittwer und Pfarrerskollege Markus Krimmer aus, was viele beschäftigte: Groll, Wut und Enttäuschung über die Kirchenleitung und die nicht erfolgte Wiedereinsetzung in sein Amt.
Doch die besten Wünsche wurden Michael Hauser auf den Weg gegeben und die Verabschiedung war trotz allem geprägt von großer Fröhlichkeit, wie ihn auch der Umgang mit Michael Hauser stets auszeichnete. Kirchengemeinderätin und Buntspecht-Kollegin Elke Brezger glossierte dabei in einem Gedicht einige Besonderheiten und Anekdoten aus dem 13-jährigen Wirken Pfarrer Hausers. Buntspecht-Vorsitzender Peter Schimak überreichte ein Abschiedsgeschenk mit alternativer stromfreier Energie.
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Pfarrer Michael Hauser wurde mit einem würdevollen Gottesdienst und mit einer fröhlichen Feierstunde aus Schramberg verabschiedet. Vom Kirchengemeinderat bekam er Krawatten für alle Gelegenheit mit auf den Weg. |
Umweltzone für Schramberg
wurde kontrovers diskutiert
Beim ersten Buntspecht-Treffen nach der Sommerpause stand das Thema Umweltzone für Schramberg aufgrund des Luftreinhaltesplans zur Diskussion. Die Aspekte wurden dabei kontrovers diskutiert und zu einem gemeinsamen Ergebnis kam die Runde noch nicht.
Viele Contra-Argumente gegen die Umweltzone lassen diese auf Druck der EU geplante Maßnahme fragwürdig erscheinen:
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der Grenzwert für die Stickoxide ist willkürlich festgelegt
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die Umweltzone erreicht gar kein Absinken der Werte unter den Grenzwert
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die Umweltzonen und -plaketten sollen eigentlich den Feinstaub reduzieren, nicht die Stickoxide
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die Umweltzone wäre eine Negativwerbung für die Stadt
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die "Stinker" fahren eben anderswo und die Umwelt wird also sogar noch stärker belastet, weil längere Wege in Kauf genommen werden
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für die Einstufung der Talstadtumfahrung ist der etwas geringere Verkehr ein taktischer Nachteil
Auf der anderen Seite, so wurde argumentiert, hat die Umweltzone symbolischen Charakter, die Anlieger in der Oberndorfer Straße werden wenigstens ein Stück weit entlastet (was auch das Ziel der Talstadtumfahrung ist) und der Druck auf Umrüstung der Lkw-Flotten auf umweltfreundlichere Motoren wird stärker.
Buntspecht fragt ebenfalls danach, ob die Vorgaben der EU nicht mit anderen Lösungen wie einem besseren Kaltluftstrom in die Talstadt erreicht werden könnten. Blinder Aktionismus, der für die Umwelt nichts bringt, ist schließlich nur eine Augenwischerei.
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Haltung der Bürgerinitiave ist zu hinterfragen
Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Umweltzone, in der sich auch die Bürgerinitiative "Pro Region Schramberg" zu Wort gemeldet hat, wurde bei Buntspecht das Selbstverständnis der Bürgerinitiative kritisch gesehen. Sie habe sich beim Kampf um den Erhalt des Schramberger Krankenhauses zu Wort gemeldet und dafür auch mit den Unterschriften und den Demonstrationen eine starke Unterstützung erhalten.
Dies nun aber auch auf andere politische Themenfelder auszudehnen, dürfte durchaus nicht im Sinne vieler bisheriger Unterstützer sein. Von daher ist die Äußerung aus Buntspecht-Sicht befremdlich. Denn eine demokratische Struktur, wie sie sonst alle kommunalpolitischen Gruppierungen und Parteien haben, fehlt der Bürgerinitiative bisher. So weiß man bisher nicht einmal genau, wer hinter den Äußerungen steckt. Versammlungen der Bürgerinitiative, in denen dies besprochen wurde, waren jedenfalls nicht öffentlich.
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Solidaritätserklärung
mit den SchwaBo-Beschäftigten
"Der Vorstand der Politischen Vereinigung Buntspecht in Schramberg
erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten des Schwarzwälder Botenund unterstützt sie in ihrer Auseinandersetzung mit den
Geschäftsleitungen:
"Wir fordern die Verantwortlichen im Konzern und
den einzelnen neugeschaffenen Unterfirmen des Schwarzwälder Boten auf,
endlich auf die Belegschaften zuzugehen und mit den Betriebsräten und
Gewerkschaften über die Arbeitsbedingungen zu verhandeln. Dies ist an
sich eine Selbstverständlichkeit. Wir fordern die Geschäftsleitungen
auf, zu tarifvertraglichen Vereinbarungen zurückzukehren.
In einer
Zeit, in der alle Welt von Transparenz und Offenheit redet, halten wir
es für empörend, dass der Schwarzwälder Bote seine Leser bisher über
die Auseinandersetzungen im eigenen Haus noch nicht ein einziges Mal
informiert hat.”
So der Wortlaut der Buntspecht-Erklärung vom 20. Juni, den Vorsitzender Peter Schimak unterzeichnet hat.
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Streik-Historie
Die Geschäftsführung der örtlichen Tageszeitung, des "Schwarzwälder Boten" aus Oberndorf, hat seit der Ausgliederung seiner 280 Mitarbeiter in Redaktion, Anzeigen- und Geschäftsstellen-Bereichen in zwei neue, nicht mehr tarifgebundene Unternehmen noch keinerlei Gespräche und Verhandlungen mit den Beschäftigten geführt.
Seit dem 20. Mai ist in mehreren Runden gestreikt worden - bisher ohne Ergebnis.
Weitere Infos im Internet unter:
www.streikbote.de
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Moderne Regenwasserbehandlung und
neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere
Vor ihrer Hauptversammlung interessierte sich die Politische Vereinigung Buntspecht für die Ausgestaltung des Feuchtbiotops Weihermoos beim Lienberg in Sulgen. Der städtische Umweltschutzbeauftragte Karl Pröbstle führte die Gruppe durch das inzwischen fertig angelegte Gebiet unterhalb des neuen Industriegebiets auf dem Lienberg und zeigte auf, was sich schon alles an ökologischer Vielfalt entwickelt hat.
Mit mehreren Becken unterhalb der Firma Carl Haas wird das Wasser von den Dach- und Straßenflächen des neu angelegten Industriegebiets aufgefangen und gereinigt. Der Weihermoosbach als geschütztes Biotop soll aber nicht mehr Wasser wie bisher aufnehmen müssen, um seinen Charakter zu behalten, erläuterte Pröbstle.
In dem 2,8 Hektar großen Gelände wachsen sehr empfindliche Pflanzen. Durch die Ausgleichsmaßnahmen finden sich inzwischen auch vom Aussterben bedrohte Trollblumen und Orchideen. Durch Wasserrückstauflächen am Bachlauf wurden neue Lebensräume für die Tierwelt geschaffen, die die Besucher in Augenschein nahmen. Auf kleinstem Raum, demonstrierte Pröbstle, finden sich dabei unterschiedlichste Lebenswelten, etwa durch Trockeninseln neben dem Bachlauf.
Obwohl es ein Biotop ist und im Wasserschutzgebiet liegt, ist eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung nötig, allerdings keine intensive, so Pröbstle. Aber sonst würden sich Flora und Fauna schnell wieder verändern.
Auch für Wasserzugvögel ist das Weihermoos inzwischen schon interessanter Ruheplatz geworden. Auch eine Bussard-Familie hat sich dort niedergelassen. In 20 Jahren, warf der Umweltschutzbeauftragte einen Blick voraus, werde aus zwei kleinen Wassertümpeln heute ein urwüchsiger Erlenbruchwald gewachsen sein. Die Quelle, die wieder freigelegt worden ist, schüttete allerdings bei der Buntspecht-Begehung aufgrund der Trockenheit gerade kein Wasser mehr. Empfehlenswert ist ein Besuch des Weihermooses sowieso vor allem bei Regenwetter, das manches Leben erst zur Erscheinung bringt.
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In der Biotopfläche Weihermoos auf dem Lienberg lässt es sich gut herumspazieren - wenn es auch bei Regenwetter erst richtig interessant wird..

Unterhalb der Regenrückhalte- und -reinigungsbecken bei der Firma Carl Haas zeigte Umweltschutzbeauftragter Karl Pröbstle die ökologischen Veränderungen durch die Ausgleichsmaßnahmen.
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Prüfsteine für die OB-Kandidaten
und immer wiederkehrende Themen
Bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Kreuz“ in Sulgen befasste sich die Politische Vereinigung Buntspecht Schramberg auch mit der anstehenden Oberbürgermeister-Wahl. Herbert O. Zinell habe in seiner über 20-jährigen Amtszeit „Maßstäbe gesetzt“, wie Vorsitzender Peter Schimak sagte.
Als Prüfsteine für die OB-Kandidaten bei der jetzigen Wahl will Buntspecht einen Kriterienkatalog aufstellen, um insbesondere die Vorstellungen zur Bürgernähe und die ökologischen Belange zu prüfen.
Beteiligt ist Buntspecht auch am Bürgerfest im Bernecktal am 3. Juli, nicht nur in der Gesamtorganisation, sondern auch mit einer eigenen Aktion: Kutschfahrten und Ponyreiten in Zusammenarbeit mit Familie Mahlke sowie Kaffee- und Kuchenverkauf. Der Kaffee wird dabei mit Hilfe eines Solarkochers gebrüht.
Nicht fehlen durften der Tätigkeits- und Kassenbericht. In seinem Rückblick zeigte Peter Schimak auf, dass einige Themen die Buntspechte das ganze Jahr beschäftigt hatten: so die Krankenhausdebatte, die Gestaltung der Stadtmitte oder der Zuschuss für Frauen helfen Frauen. Die politischen Spielräume angesichts der klammen Finanzlage waren Thema eines ganzen Tages gewesen. Beklagt worden war in Buntspecht-Diskussionen immer wieder, dass oft keine Entscheidungsspielräume im Kommunalen mehr vorhanden seien. Äußerungen von Ohnmacht kennzeichneten auch die Krankenhaus-Proteste.
Zum neuesten Diskussionsstand um die neue Stadtmitte in Schramberg beim Kreissparkassen-Neubau berichtete Gemeinderat Reinhard. Politisches Ziel ist die Erreichung eines autofreien Platzes hinter dem Rathaus. Der Erhalt der Platanen, für den sich Buntspecht auch eingesetzt hatte, müsse demgegenüber zurückstehen. Der neue Platz solle, so die Diskussion, "innerstädtisches Flair" erhalten. Je mehr Parkplätze, desto mehr Suchverkehr werde erzeugt. Auch eine Reduktion der Parkzeiten würde Parkplätze schaffen. .
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Bisheriger Vorstand
für zwei Jahre neu gewählt
Entlastung und Neuwahlen gingen bei der Hauuptversammlung 2011 gewohnt schnell und einstimmig über die Bühne. Die Buntspecht-Vorstandschaft bleibt bis auf Veränderungen bei den Beisitzern beim alten:
zur Seite Vorstand...
Lob für Fraktionsgemeinschaft
Der der Hauptversammlung beiwohnende SPD-Vorsitzende Mirko Witkowski würdigte ausdrücklich die „sehr gute, harmonische Zusammenarbeit“ in der Fraktionsgemeinschaft SPD-Buntspecht im Gemeinderat. Auch die Gespräche mit OB-Kandidaten sollen gemeinsam geführt werden.
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