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Aktuelles:

Buntspecht zeigt die Komödie "Das Schmuckstück" bei den Frauentagen...

Stellungnahme von Buntspecht zur Abstimmung über Stuttgart 21...

Abschied von Mitglied Pfarrer Michael Hauser...

Gedenktafel am Waldmössinger Zigeunerhäusle erinnert an Verfolgung und Ermordung...

Staatssekretär Mentrup stellt auf Einladung der Fraktion Bildungspolitik vor...

Umweltzone für Schramberg bei Buntspecht kontrovers diskutiert...

OB-Kandidaten geben Antwort auf die Buntspecht-Fragen...

Fragenkatalog an die drei OB-Bewerber verschickt...

Buntspecht solidarisiert sich mit streikenden Schwabo-Arbeitnehmern...

Medizinische Versorgung der Zukunft in der Raumschaft mit zwei Ärzten diskutiert...

Ortsbegehung im Biotop Weihermoos mit Entdeckungen für Naturfreunde...

Buntspecht-Hauptversammlung befasst sich auch mit OB-Wahl...

 

 

 
 

 

Worüber wir uns ärgern

Titel des Abfallkalenders 2012

Das Buntspecht-Ärgernis handelt vom neuen Abfallkalender des Landkreises für 2012, der bei genauerem Hinsehen doch für Stutzen und Stirnerunzeln sorgt...

zum Buntspecht-Ärgernis...

 

 

   

Anerkennung für engagierte Bürgerschaft

Stellungnahme von Buntspecht zur Volksabstimmung am 27. November 2011

Die Bürgerinnen und Bürger von Baden-Württemberg werden am 27. November im einem Volksentscheid über das Bahnprojekt Stuttgart 21 abstimmen.

Das wurde nur möglich durch eine engagierte Bürgerschaft, die von der selbstherrlichen Art von Bahn und früherer Landesregierung genug hatte und über viele Monate in einer bewunderswerten Ausdauer gegen das Bahnprojekt protestiert hat.

Wie berechtigt diese Proteste waren, hat die Schlichtung mit Heiner Geissler sehr eindrucksvoll bewiesen. Ohne diese Schlichtungsgespräche wären diverse Schwachpunkte nie zur Sprache gekommen.

Wir wollen hier nicht im einzelnen die Gründe aufführen. Das kann an anderer Stelle ausführlich nachgelesen werden. Wir sind uns auch bewusst, dass die brutale Schließung unseres Krankenhauses im Zentrum der Gefühle der Schramberger stand. Das hat eine öffentliche Diskussion über das Stuttgart 21 nicht gerade gefördert.

Wir bezweifeln, dass sich der gigantische Aufwand für Stuttgart 21 – und es wird ja ständig teurrer – in keinem Verhältnis zu den erwarteteten Verbesserungen befindet.

Wir befürchten, dass Stuttgart 21 enorme finanzielle Ressourcen bindet, die für viele andere Projekte zugunsten einer umweltverträglichen Mobilität fehlen werden.

Wir bedauern, dass von Bahn und früherer Landesregierung Alternativen wie die Konzeption mit einem modernisierten Kopfbahnhof zu wenig Berücksichtigung fanden.

Aber unabhängig von einer sachlichen Position pro bzw. contra Stuttgart 21 haben es die vielen Bürgerinnen und Bürger in allen Altersgruppen, quer über die politischen Parteien verdient, dass ihr Engagement für mehr Bürgerbeteiligung Anerkennung findet. Drücken Sie diese Anerkennung aus, indem sie am Sonntag, 27. November, zur Volksabstimmung gehen und Ihre Stimme abgeben.

Schramberg, 19.November 2011 - für die der Politische Vereinigung Buntspecht Schramberg:

Peter Schimak, Vorsitzender

Die Buntspecht-Stellungnahme als pdf zum Download...

 

 

 

Stuttgarter Hauptbahnhof bei Nacht

Der Stuttgarter Hauptbahnhof bei Nacht: noch ist er über der Erde.

 

Stimmzettel zur Volksabstimmung über Stuttgart 21

Der Stimmzettel zur Volksabstimmung:
Kreuz bei "Ja" = für Ausstieg des Landes aus dem S 21-Projekt (zum Vergrößern draufklicken)

   

Zigeunerhäusle erinnert jetzt offiziell
an Verfolgung der Sinti und Roma

Kaum einmal findet sich landauf, landab ein Gedenken an eine Gruppe Nazi-Opfer, denen Verfolgung und Konzentrationslager grausam und gründlich zusetzten: an die Roma und Sinti. In Waldmössingen wurde daher jetzt ein Zeichen gesetzt: Am „Zigeunerhäusle“ hat der neue Schramberger OB Thomas Herzog gemeinsam mit Edmund Reinhardt eine Tafel enthüllt, die an das Schicksal der Familien Reinhardt, Berger und Pfisterer erinnert, Sinti aus Schramberg, die die Nazis in KZs deportierten und dort auch fast alle ermordeten.

Musikalisch begleitet vom Jazzgitarristen Ismail Reinhardt, fand diese Feierstunde vor dem winzigen, gut 200 Jahre alten Häuschen statt. Ursprünglich diente es als Schmiede, später lebte der Großonkel von Ismail Reinhardt, Franz Reinhardt, mit seiner Frau Katharina hier - bis zu seiner Deportation nach Auschwitz. Die beiden Reinhardts haben anders als die meisten Schramberger Sinti überlebt, kehrten nach Waldmössingen zurück und starben 1969 beziehungsweise 1975.

Nun, 66 Jahre nach dem Ende der Nazidiktatur, hat die Stadt Schramberg eine Gedenkplakette an dem Haus anbringen lassen. Carsten Kohlmann, der heutige Stadtarchivar, hatte sich schon in den 90er Jahren mit dem Schicksal der Sinti in Schramberg beschäftigt und angeregt, mit einer Gedenktafel an sie zu erinnern. Der Gemeinderat und der Ortschaftsrat hießen die Idee dann 2001 auch gut, aber es hat nochmals zehn Jahre gedauert, bis die Tafel wirklich angebracht werden konnte.

Der Förderverein für Heimatpflege, der sich anfangs um das Häusle gekümmert hatte, war zwischenzeitlich zum Erliegen gekommen und erst vor einigen Jahren hatte sich eine Gruppe junger Leute um Buntspecht-Mitglied Caroline Mahlke daran gemacht, das Häuschen vor dem weiteren Verfall zu schützen. „Ursprünglich war geplant das Gelände zu einem städtischen Parkplatz zu machen“, erzählt sie. Dagegen hätten sich schon vor Jahren die älteren Generationen gewehrt.

Die Jugendlichen haben nun mit viel Fleiß und handwerklichem Geschick das Häusle so weit hergerichtet, dass es als kleines Kulturzentrum dienen kann: „Wir möchten da Ausstellungen machen, Vorträge halten und Filme zeigen können.“ Gleich zum Auftakt war eine Ausstellung mit alten Ansichten von Waldmössingen zu sehen.

Schrambergs OB Thomas Herzog lobte das Engagement der jungen Leute, die sich des Projektes angenommen hätten „auch gegen Widerstände in der Bevölkerung.“

Hans Jörg Fahrner, Fraktionsvorsitzender von SPD/Buntspecht im Gemeinderat, erinnerte an die Sinti-Familien, die aus Schramberg deportiert worden waren. Die lange Zeit, die es gedauert hat bis auch ihrer nun gedacht wird, führte er auch darauf zurück, dass bis heute „Vorurteile tradiert werden.“ Die Abschiebepraxis der Behörden von Roma nach dem Kosovo stoße nur auf verhaltenen Protest, bedauerte Fahrner. Die Gedenktafel sei die Möglichkeit, „den namenlosen Opfern mit ihrer Geschichte ihre Würde zurückzugeben.“

Ortsvorsteherin Claudia Schmid dankte Caroline Mahlke und „ihren handwerklich sehr begabten Mitstreitern" für ihren Einsatz. Sie hätten das Thema Verfolgung der Sinti ins kommunale Bewusstsein gerückt.

Der Historiker Michael Zimmermann aus Villingen-Schwenningen spannte in seiner Festrede einen großen Bogen und zeigte, dass die Zigeuner seit dem Mittelalter als Minderheit verfolgt wurden – und bis heute überall in Europa, auch in Deutschland, diskriminiert werden. Die Nazis allerdings waren in ihrem Vernichtungswillen unvergleichlich: von den etwa 20.000 deutschen Sinti brachten sie 87 Prozent um.

Zimmermann berichtete über das Leben der Familie Reinhardt und ihre Verfolgung. Unter den Nazis wurde Franz Reinhardt schon bald inhaftiert, die Gewerbeerlaubnis wurde ihm entzogen, er wurde zwangsverpflichtet zur Fabrikarbeit. Schließlich kam er ins KZ - Auschwitz, Birkenau, Flossenbürg. Zimmermann zitierte einen Spruch Reinhardts, der sich immer als Waldmössinger gesehen habe: „Lieber ein Zigeuner als gar kein Mensch.“

Er nannte aber auch die Namen der Täter, etwa den Schramberger Bürgermeister Fritz Arnold, der ein fanatischer Nazi war und von 1936 bis 1945 stramm die Parteilinie durchzog und als SD-Mann für die Deportation der Sinti-Familien sorgte. Oder Gottfried Mauch, der als Kripo-Kommissar und später als Gestapo-Mann die Deportationen der Juden und Sinti organisierte.

Auch der damalige Landrat Gustaf Regelmann habe Zwangssterilisationen und Deportationen angeordnet. Viele dieser Täter seien nach dem Krieg bald wieder in Amt und Würden gewesen. Es dürfe nicht heißen ´die Mörder sind unter uns´, sondern ´die Mörder sind über uns´.

Für Zimmermann ist es ein Unding, dass in einem Konferenzraum im Schramberger Rathaus bis heute das Porträt von Arnold hängt. Darauf angesprochen, erklärte OB Herzog, er wolle zumindest erreichen, dass zu diesem Bild eine Erklärung zur Person seines Vorvorvorgängers hinzugefügt wird.

Für Edmund Reinhardt ist die Enthüllung der Gedenktafel in Schramberg etwas ganz besonderes: „Das war mein Onkel, der hier gewohnt hat.“ Es sei ein historischer Tag, dass sein Onkel im Nachhinein diese Ehre bekommen habe. Die Ehre gelte allen Sinti. Pastor Reinhardt dankte den jungen Leuten für ihr Engagement und wünschte ihnen Gottes Segen. Die Tafel solle daran erinnern, was geschehen ist, „damit in Zukunft so etwas nicht mehr geschieht, dass man Menschen ausgrenzt, diskriminiert, in KZs sperrt oder sogar ermordet.“

Martin Himmelheber, NRWZ

 

Gedenktafel am Zigeunerhäusle

Gedenktafel am Waldmössinger Zigeunerhäusle, enthüllt am 9. Oktober 2011 (zum Vergrößern anklicken)

 

Das Renovierungsteam vom Förderverein

Das Renovierungsteam des Zigeunerhäusles vom Förderverein für Heimatpflege Waldmössingen; links Caroline Mahlke, rechts Edmund Reinhardt.

Historiker Michael Zimmermann

Der Schwenninger Historiker Michael Zimmermann erläuterte bei der Gedenkstunde das Schicksal der Sinti in der Region und in Schramberg und sparte nicht mit kritischen Äußerungen auch zur schleppenden Aufarbeitung - Schramberg habe eine Vorreiterrolle übernommen; rechts Gitarrist Ismail Reinhardt.

Publikum bei der Gedenkstunde am Zigeunerhäusle

Gut besucht war die Gedenkstunde und der Tag der offenen Tür vor und im schon weitgehend renovierten Zigeunerhäusle. Ismail Reinhardt steuerte einige Songs bei.

   

Fragen an die drei Kandidaten

Buntspecht will vor OB-Wahl mehr über die Grundhaltungen wissen

Die Politische Vereinigung Buntspecht möchte vor der Schramberger Oberbürgermeisterwahl am 17. Juli mehr über die Ansichten und die politische Grundhaltung der drei Bewerber erfahren. Sie hat daher einen umfangreichen Fragenkatalog, gegliedert in vier Abschnitte, an die Bewerber geschickt. Die Antworten sollen hier auf der Homepage der Vereinigung www.buntspecht-schramberg.de veröffentlicht werden.

Unter der Überschrift „Bürgerbeteiligung“ fragen die Buntspechte die Kandidaten nach den konkreten Vorstellungen von Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung. Darin geht es auch um die Öffentlichkeit von Sitzungen und die Forderung nach einem generationsübergreifenden Bürgerhaus aus den Bürgerforen.

Michael Melvin, Thomas Herzog und Michael Schrenk werden sodann zum Bereich Ökologie befragt, unter anderem: „Wie sehen Sie die Erschließung von neuen Gewerbe- und Baugebieten unter ökologischen Gesichtspunkten? Welche Möglichkeiten sehen Sie, Immobilien in Schramberg energetisch zu optimieren (Wärmedämmung, Photovoltaikanlagen etc.)? Außerdem möchte man erfahren, wie die OB-Kandidaten bereit wären, Alternativen zur motorisierten Mobilität zu fördern und zu unterstützen, etwa beim Radverkehr oder durch die Schaffung von fußgängerfreundlichen Bereichen.

Im Kapitel „Bildung und Erziehung“ stellt Buntspecht die Forderung nach längeren gemeinsamem Unterricht in Gemeinschaftsschulen in Schramberg zur Diskussion sowie die Entwicklung der Werkrealschulen. Auch wollen die „Buntspechte“ erfahren, welche Notwendigkeiten die Kandidaten in der Stadt für eine verbesserte Kleinkindbetreuung über Kinderkrippen und andere Modelle sehen.

Im Abschnitt „Gleichstellung von Frau und Mann“ fragen die Buntspechte, welche Möglichkeiten die Bewerber in Schramberg sehen, die Gleichstellung zu fördern und wie sie zu einer Fortschreibung eines Frauenförderplans stehen. Schließlich sind auch die Formen von Hilfen und Prävention gegen häusliche Gewalt ein Thema.

zu den Antworten der Kandidaten...

 

 

Antworten bis 5. Juli erbeten

Die Bewerber um das Amt des Oberbürgermeisters sind:

Michael Melvin aus Schramberg, Unternehmer
Thomas Herzog aus Schramberg, Jurist
Michael Schrenk aus Herbertingen, Bürgermeister

Öffentliche Kandidatenvorstellungen der Stadt mit allen Bewerbern sind am:

Mittwoch, 29. Juni, 19.30 Uhr, Bärensaal
Montag, 4. Juli, 19.30 Uhr, Turn- und Festhalle Sulgen
Mittwoch, 6. Juli, 19.30 Uhr, Kastellhalle Waldmössingen
Montag, 11. Juli, 19.30 Uhr, Sport- und Festhalle Tennenbronn

Auch hierbei haben die Kandidaten die Möglichkeit, auf die angesprochenen Fragen einzugehen.

 

   

Vom fehlenden Landärzte-Nachwuchs bis zur Notfallambulanz

Zukunft der medizinischen Versorgung der Raumschaft Thema bei Buntspecht

In wenigen Jahren droht der Raumschaft Schamberg ein akuter Ärztemangel. Davon sind Dr. Susanne Andreae und Dr. Ottmar Banning überzeugt. Die beiden Mediziner aus Aichhalden und Waldmössingen berichteten bei der Hauptversammlung der Politischen Vereinigung Buntspecht Schramberg über die Lage der medizinischen Versorgung auf dem Land und schilderten Möglichkeiten, die drohende Unterversorgung zu verhindern.

„50 Prozent der Haus- und Fachärzte in unserer Region sind älter als 60“, so Andreae, “und für diese wird es keine Nachfolger geben, wenn sie in Ruhestand treten.“ Sie erlebe immer wieder, dass Medizinstudenten zwar von der Arbeit in einer Landarztpraxis begeistert waren, selbst aber keine solche übernehmen wollten. Lange Arbeitszeiten und Wochenenddienste schreckten viele ab – obwohl man mit geschickter Organisation das verändern könne: „Ich arbeite keine zwölf Stunden.“

Beim Nachwuchs sei ein weiteres Problem, dass diese jungen Leute ja nur mit Einser-Abi zum Studium gelassen werden: „Die wollen später dann die große Medizin mit Kardiologie und Röntgen machen.“ Die Arbeit eines Hausarztes sei denen „zu poplig.“ Als Ausweg stellt sich Andreae die Einführung eines Bachelorstudiums für eine Art Basis-Medizin vor.

Für Ottmar Banning liegt die Lösung des Schramberger Problems in der verstärkten Zusammenarbeit der Ärzte. Ob es in einem Medizinischen Versorgungszentrum, in der Bildung von Gemeinschaftspraxen oder einer überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft geschehe, müsse man noch entscheiden. Er weist allerdings darauf hin, dass das nicht so einfach sei, „die Charaktere sind doch sehr unterschiedlich.“

Bei einem Medizinischen Versorgungszentrum wäre die Behandlung der Patienten eher anonym, die Ärzte würden als Angestellte arbeiten. In der überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft behielten die einzelnen Ärzte ihre Selbständigkeit, sie könnten sich aber gegenseitig unterstützen und die Wochenenddienste, die Abrechnung, das Personal und die Geräte gemeinsam organisieren.

Zunehmend an Bedeutung werde auch die Telemedizin gewinnen, ist Andreae überzeugt. Der Spezialist schaut am PC beispielsweise Röntgenaufnahmen an, die in einer entfernten Filiale aufgenommen wurden.

Das Problem der Notärzteversorgung nach der drohenden Schließung des Schramberger Krankenhauses beurteilt Andreae als ein weniger dramatisches Problem. Helios werde einen Arzt in Schramberg stationieren müssen. Es sei doch eher selten, dass mehrere Notfälle gleichzeitig aufträten. Auch die Entfernungsprobleme würden sich lösen lassen: schon heute rufe der Notarzt im Zweifelsfall den Rettungshubschrauber. „In Schwenningen ist jetzt ein Hubschrauber stationiert, der auch bei Dunkelheit fliegen kann.“ Im übrigen schätze man, dass 80 Prozent der Notarzteinsätze nicht erforderlich gewesen wären.

Andreae und Banning erwarten durch den Wegfall des Krankenhauses eine weitere Verschlechterung der medizinischen Versorgung gerade bei einer immer älter werdenden Gesellschaft. Beim Aufbau von Alternativen wie überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaften oder MVZ sollten die Stadt und der Kreis sich engagieren. Eine Notfallambulanz wäre ebenfalls wichtig.

Ob ein Geburtshaus eine Alternative zur bisherigen Geburtshilfe im Krankenhaus sein könnte, scheint Banning eher fraglich, da die Anbindung an ein Krankenhaus im Falle eines Notfalles zwingend notwendig wäre, um Kind und Mutter angemessen helfen zu können. Der Buntspecht-Vorsitzende Peter Schimak dankte den beiden Mitgliedern für ihre informativen Berichte und versprach, dass die Gruppe das Anliegen einer guten medizinischen Versorgung mit Nachdruck weiter verfolgen werde.

 

 

 

Karikatur "Region ohne Landarzt"
(zum Vergrößern anklicken)

 

 

 

 

 

 

 

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letzte Aktualisierung: 16.01.2012